Die Pflanzen der Welt von A bis Z

Hellerkräuter (Thlaspi)

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Ackerhellerkraut (Thlaspi arvense)
Klasse:
Dreifurchenpollen-Zweikeimblättrige (Rosopsida)
Ordnung:
Kreuzblütlerartige (Brassicales)
Familie:
Kreuzblütengewächse (Brassicaceae)
Gattung:
Hellerkräuter (Thlaspi)
Thlaspi arvense 002

Ackerhellerkraut (Thlaspi arvense)

Das Ackerhellerkraut wird auch Acker-Täschelkraut, Acker-Pfennigkraut und Ackertäschel genannt. Die Pflanze bevorzugt nährstoffreiche, lockere Lehmböden und ist häufig auf Hackfrucht- und Getreideäckern zu finden. Sie ist ein Lehmanzeiger sowie Zeigerpflanze für nähstoffreiche Böden.

Der Name Ackerhellerkraut kommt vermutlich daher, weil die Schötchenfrüchte an Münzen (Heller) erinnern.

Die Merkmale der Pflanze:

Ackerhellerkraut keimt im Fühjahr. Es ist eine eine- bis mehrjährige Pflanze, die beim Zerreiben lauchartig riecht. Die Keimblättersind rund-oval, 6-8 mm lang, deutlich gestielt, ganzrandig mit schwach eingezogener Spitze. Der Stängel wächst aufrecht und ist meist verzweigt. Die Laubblätter sind hellgrün, Grundblätter verkehrt eiförmig und gestielt. Die oberen sind länglich, stengelumfassend und pfeilförmig, meist gebuchtet oder gezähnt.

Das Ackerhellerkraut blüht vorwiegend von April bis Juni, gelegentlich auch bis September. Die Pflanze besitzt eine reichblütige, mäßig dichte Traube. Die weißen Blüten sind 2-5 mm im Durchmesser. Die Samen befinden sich in einem zusammengedrückten, rundlichen, breit geflügeltem Schötchen. Sie sitzen auf fast waagerecht abstehenden Stielen und besitzen an der Spitze einen tiefen Einschnitt. Pro Samenfach enthält die Schote 4 bis 7 dunkelbraune, bogig geriefte, ellipsoidische Samen.

Inhaltsstoffe:

Öl, Senföl, Vitamine, Magnesium

Verwendung in der Küche:

Essbar sind die jungen Blätter und die Blüten. Sie schmecken scharf- würzig und kresseähnlich. Die junge Pflänzchen können, solange sie noch zart sind, in Salaten, Kräuterquark und Dips oder in Wildkräutersuppen verwendet werden. Die Blätter und Blüten.

Medizinische Anwendung:

  • Es wirkt entzündungshemmend und antibakteriell, sowohl äusserlich als auch innerlich.
  • Hilft auch bei mehreren Frauenbeschwerden, z.B. bei Scheidenentzündung und Menstruationsbeschwerden.
  • Wird bei Fieber und Bronchitis verwandt, da das Ackerhellerkraut schleimlösend und schweißtreibend wirkt.
  • Das Kraut ist harntreibend und wird auch bei Nierenentzündung eingesetzt.
  • Augenkrankheiten, Hautentzündungen, Furunke.

Verwendet werden die Samen und das Kraut.

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