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Fleischrote Rosskastanie (Aesculus x carnea)

Inhaltsverzeichnis:

Aesculus x carnea

Fleischrote Rosskastanie (Aesculus × carnea)
Urheber/Quelle/Lizenz:
TILMAN KLUGE, Wikimedia, CC BY-SA 3.0

Systematik:

Klasse: Bedecktsamer (Magnoliopsida)
Ordnung: Seifenbaumartige (Sapindales)
Familie: Seifenbaumgewächse (Sapindaceae)
Unterfamilie: Rosskastaniengewächse (Hippocastanoideae)
Gattung: Rosskastanien (Aesculus)

Synonym: Aesculus rubicunda.

Video - Rotblühende oder Fleischrote Rosskastanie

Bei der Fleischroten Rosskastanie, auch auch Rotblühende Rosskastanie oder Purpurkastanie genannt, handelt sich um eine Hybride zwischen der Gewöhnlichen Rosskastanie (Aesculus hippocastanum) und der Roten Rosskastanie (Aesculus pavia).

Vorkommen & Herkunft:

Die Fleischrote Rosskastanie ist eine 1818 erstmals beobachtete fruchtbare Hybride; sie bildet keimfähige Samen. Da sie relativ schwachwüchsig und kurzlebig ist, wird sie als Parkbaum oft hochstämmig auf die Gewöhnliche Rosskastanie veredelt.

Die Merkmale der Pflanze:

Der sommergrüne, mittelgroßer Baum erreicht Wuchshöhen von bis zu 20 m und einen Stammdurchmesser von bis zu 60 cm. Er besitzt eine rundliche bis breitgewölbte, dicht geschlossene Krone. Die Rinde ist anfangs dunkelgrün, später rötlichbraun. Die Laubblätter sind 8 bis 15 cm lang, 5-teilig, dunkelgrün und leicht glänzend. Im Herbst färben sie sich gelbbraun. Ihr Rand ist stumpfgesägt und der Blattstiel ist bis zu 23 cm lang

Die Blütezeit ist in Mitteleuropa etwa in der zweiten Maihälfte. Die hellroten Blüten stehen in 12-20 cm langen, aufrechten Rispen. Aus ihnen bilden sich 3-4 cm breite, kugelige, kaum bestachelte Kapselfrüchte. In der Frucht befinden sich zwei bis drei kleine mattbraune Samen. Der Baum ist ein Herzwurzler und bis –28°C frosthart.

Verwendung:

Siehe: Rosskastanien (Verwendung)

Anbau:

Als Standort liebt die Fleischrote Rosskastanie die Sonne oder den Halbschatten und bevorzugt sandige bis lehmige Böden im schwach sauren bis alkalischen Bereich.

Inhaltsstoffe:

Siehe: Rosskastanien (Inhaltsstoffe)

Medizinische Anwendung:

Siehe: Rosskastanien (Medizin)

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