Die Pflanzen der Welt von A bis Z

Frucht- & Obstlexikon

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Hunds-Rose Hagebutten
Klasse: Bedecktsamer (Magnoliopsida)
Ordnung: Rosenartige (Rosales)
Familie: Rosengewächse (Rosaceae)
Gattung: Rosen (Rosa)
Hagebutten Hagebutten

Hagebutten

Als Hagebutten bezeichnet man die Früchte verschiedener Rosen-Arten. Sie werden daher auch Rosenäpfel genannt. Der Name Hagebutte stammt von den Worten Hag für dichtes Gebüsch und Butzen für Klumpen. Hagebutten waren schon im Mittelalter bekannt und wurden in der Heilkunde verwendet.

Einige Wildrosenarten:

  • Hunds-Rose (Rosa canina): Die Hundsrose wird auch Hagrose, Hagebuttenstrauch und Dornrose genannt. Der mehrjährige Strauch wird bis zu 2 m hoch.  Seine Zweige besitzen kräftige, nach hinten gebogene Stacheln. (mehr Infos)
  • Kartoffelrose (Rosa Rugosa): Die Kartoffel-Rose, auch Japanische Apfelrose genannt, stammt aus Japan und wurde 1756 in Europa einegeführt. Der Bezeichnung rugosa stammt aus dem Lateinischen und weist auf das runzlige Aussehen der Blätter hin.
  • Gebirgsrose (Rosa pendulina): Die Gebirgs-Rose wird auch Alpenhecken-Rose, Berg-Rose oder Hängefrucht-Rose genannt. Ihr Verbreitungsgebiet umfasst die Gebirge in Mittel- und Südeuropa sowie den Balkan bis Nord-Griechenland.
  • Wein-Rose (Rosa rubiginisa): Die Weinrose wird auch Zaun-Rose oder Apfelrose genannt. Sie ist in Europa vom Tiefland bis in subalpine Lagen verbreitet. (mehr Infos)

Die Frucht:

Hagebutten sind die Samenkapseln der Rose und bilden sich nachdem die Pflanze geblüht hat. Die Hagebutte ist eine Sammelfrucht, die viele kleine Nüsse enthält. Ihre Farbe variiert von orange bis dunkelrot. Das Fruchtfleisch st süsssauer.

Anbau:

In Europa und Asien wird die Hagebutte angebaut, aber auch in Südamerika und Nordafrika hat sie sich verbreitet.

Inhaltsstoffe:

Das Fruchtfleisch ist süßsauer und reich an Vitaminen, insbesondere Vitamin C (Ascorbinsäure), aber auch Vitamin A, B1 und B2. Eine einzige Hagebutte enthält zwanzigmal mehr Vitamin C als eine Orange, 100 g frische Hagebutten enthalten 400-5.000 mg Vitamin C.

Verwendung:

Hagebutten eignen sich auch zum Rohgenuss. Die Hagebutten enthalten haarige Samen, die vor dem Verzehr entfernt werden müssen. Je später man sie pflückt, desto süßer sind sie.

Die Früchte können zu Mus, Gelee oder mit Zucker oder Honig gesüßt zu einem Sirup verkocht werden. Auch zum Würzen von Wildgerichten eignen sich Hagebutten vorzüglich.

Aus der getrockneten Schale der Hagebutte kann man einen vitaminreichen Aufguss machen. Sie sind in vielen Früchtetees enthalten.hauptsächlich aus Hagebutten.

Aus den Kernen kann ein Hautpflege-Öl gewonnen werden. Kinder nutzen dese meist zum Herstellen von Juckpulver.

Tipps:

  • Hagebutten sollten nur wenige Tage aufbewahrt werden.
  • Auch das Volkslied "Ein Männlein steht im Walde" dreht sich um die Hagebutte.

Medizinische Anwendung:

  • Aufgrund des hohen Vitamingehaltes wirken Hagebutten vorbeugend gegen Erkältungskrankheiten und zur Stärkung es Immunsystems.
  • Die Marmelade fördert den Appetit. und wirkt gegen Frühjahrsmüdigkeit.
  • Äußerlich angewendet kann man einen Absud aus Hagebutten gegen Zahnfleischbluten und Zahnschmerzen verwenden.
  • Als Bachblüte "Wild Rose" steht die Heckenrose für die Hoffnung und Lebensfreude.

Erkältungstee: 2 TL getrocknete Hagebutten mit 150 bis 200 ml heißem Wasser aufgießen, ziehen lassen und nach 10 Minuten abseihen. Täglich mehrere Tassen trinken.

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