Die Pflanzen der Welt von A bis Z

Salatlexikon

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Feldsalat (Valerianella)

Klasse:
Dreifurchenpollen-Zweikeimblättrige (Rosopsida)
Ordnung:
Kardenartige (Dipsacales)
Familie:
Baldriangewächse (Valerianaceae)
Gattung:
Feldsalat (Valerianella)

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Feldsalat (Valerianella)

Der bekannteste Vertreter ist der Gewöhnliche Feldsalat (Valerianella locusta), auch Ackersalat, Vogerlsalat, Rapunzelsalat und in der Schweiz auch Nüsslisalat genannt.

Er wurde früher als Wildgemüse am Acker- oder Wiesenrand gesammelt und vermarktet. Erst im letzten Jahrhundert ist Feldsalat eine Kulturpflanze geworden.

Die Pflanze:

Feldsalat bildet aus 5 bis 20 Blättchen kleine Rosetten. Seine hell- bis dunkelgrünen Blätter sind von unterschiedlicher Form und bis zu 2 - 4 cm lang.

Die Pflanze ist winterfest und kann Temperaturen bis - 15 Grad Celsius ohne Schäden überstehen und ist daher ein typisches Wintergemüse.

Anbau:

Gesät wird von August bis Mitte Oktober dünn verteilt in Reihen mit 10 bis 15 cm Abstand. Man kann es sich jedoch auch einfacher machen und Setzlinge pflanzen. Feldsalat eignet sich sehr gut als Nachkultur z.B. für Gurken oder Tomaten. Den ganzen Winter über, ab November bis in den März hinein, kann geerntet werden.

Inhaltsstoffe:

Ernährungsphysiologisch ist Feldsalat ein besonders wertvolles Gemüse. Von allen Salatarten weist er den höchsten Vitamingehalt auf, insbesondere an Folsäure, Vitamin B6 , Vitamin C und Provitamin A. Erwähnenswert ist außerdem der hohe Kaliumgehalt und der Gehalt an Eisen und Zink. Neben der Petersilie ist er einer der bedeutendsten Eisenlieferanten unter den Gemüsearten. Feldsalat enthält weiterhin reichlich ß-Carotin und Lutein.

100 g frischer Feldsalat enthalten 11 kcal, 1,9 g Eiweiß, 0,8 g Kohlenhydrate und 0,39 g Fett.

Verwendung:

Feldsalat hat ein pikantes, leicht nussartiges Aroma. Vor der Verwendung wird Feldsalat gründlich gewaschen. Er schmeckt am sehr gut mit einer kräftigen Essig-Nussöl-Marinade. Kräutersoße, Pfeffersoße, Specksoße oder Eiersoße passen ebenso gut zu ihm wie Knoblauch, Joghurt oder Sauerrahm. Besonders hübsch wirkt der Salat, wenn man die Pflänzchen ganz lässt und nur das Wurzelende entfernt. Man kann ihn aber auch gerne mit den zahlreichen anderen Blattsalatsorten kombinieren.

Wurzeln und Blätter enthalten zudem das ätherische Baldrianöl, das magenberuhigend wirkt. und auch als nervenstärkendes Mittel pharmazeutisch genutzt wird.

Tipps:

  • Feldsalat ist sehr empfindlich und sollte rasch verzehrt werden, ehe die zarten Blätter durch Transport und Druck geschädigt werden oder welken.
  • Beim Kauf sollten Sie kleinen kompakten Rosetten mit straffen Blättchen den Vorzug geben.
  • Die Feldsalatrosetten lassen sich im Gemüsefach des Kühlschranks trocken, in einem aufgeblasenen und fest verschlossenen Plastikbeutel ca. 1 Woche aufbewahren.
  • Er ist meist sehr sandig und muss deshalb gründlich gewaschen werden.
  • Feldsalat vor dem Marinieren in einer Plastiktüte zehn Minuten in den Kühlschrank legen, dann wird er schön knackig!
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