Die Pflanzen der Welt von A bis Z

Malvengewächse (Malvaceae)

Bilder zum Vergrößern sowie zur Angabe der genauen Urheber- und Lizenzrechte anklicken.

Straucheibisch (Hibiscus syriacus)
Straucheibisch (Hibiscus syriacus)

Klasse:
Bedecktsamer (Magnoliopsida)
Ordnung:
Malvenartige (Malvales)
Familie:
Malvengewächse (Malvaceae)

Chinesischer Roseneibisch (Hibiscus rosa-sinensis)
Chinesischer Roseneibisch
(Hibiscus rosa-sinensis)

Ostindische Hanfrose (Hibiscus cannabinus)
Ostindische Hanfrose
(Hibiscus cannabinus)

Hibiskus (Hibiscus)

Hibiskus ist eine Gattung aus der Familie der Malvengewächse. Einige Arten werden auch Eibisch genannt. In China gilt der Hibiskus als Symbol für Ruhm, Reichtum und Pracht sowie für die sexuelle Anziehungskraft eines jungen Mädchens.

Die Pflanze:

Hibiskus ist eine bis maximal 1m hohe, steifhaarige und filzige Pflanze mit einer hellgelben Krone, blutroten Staubfäden und einer mehrsamigen Kapsel als Frucht.

Arten:

  • Mandrinette (Hibiscus fragilis): Die auch Insel-Hibiskus genannte Art von Mauritius zählt zu den seltensten der Gattung Hibiskus. Der immergrüne Strauch kommt nur auf der Phillip-Insel vor. Ihre großen Blüten sind rosa bis leuchtend karminrot. Die Pflanze in der Roten Liste gefährdeter Arten der IUCN 2008.
  • Roseneibisch (Hibiscus moscheutos): Der Roseneibisch wird auch Sumpfeibisch genannt. Der winterharte Strauch kann eine Wuchshöhe von über 2 m erreichen. Die Pflanze stammt aus dem südöstlichen Nordamerika.
  • Mandeleibisch (Hibiscus mutabilis): Die Pflanze stammt ursprünglich aus Ostindien, wird jedoch heute auch in Süden der Iberischen Halbinsel kultviert. Er ist baumartig, hat große, fünflappige Blätter und große, achselständige Blüten, welche morgens beim Aufblühen weiß, mittags rosenrot und abends purpurrot sind.
  • Chinesischer Roseneibisch (Hibiscus rosa-sinensis): Diese Hibiskusart wied auch auch Chinesische Rose oder Zimmer-Hibiskus genannt. Man vermutet, dass die Heimat der Pflanze das östliche Indien oder China ist. Der immergrüne Strauch erreicht Wuchshöhen von 1 bis 3 m und kann Blüten in unterschiedlichen Farben besitzen. Die Wurzeln, Blätter und Blüten können roh oder gegart gegessen werden.
  • Straucheibisch (Hibiscus syriacus): Der Straucheibisch wird auch Sharonrose, Syrischer Eibisch, Garteneibisch oder Festblume genannt. Der laubabwerfende Strauch wird 1 bis 4 m hoch und stammt aus Asien. In Korea wird die Pflanze schon seit über 2000 Jahren gezüchtet. Mittlerweile wird der Straubeibisch in Mitteleuropa in vielen Formen als Zierstrauch in Gärten kultiviert.
  • Stundenblume (Hibiscus trionum): Diese Hibiskusart wird auch Einjähriger Stundeneibisch, Stundenröslein oder Gelber Hibiskus genannt. Sie ist die heimische Vertreterin dieser Gattung in Südosteuropa. Die meist einjährige krautige Pflanze erreicht Wuchshöhen von etwa 20 bis 80 cm. Die fünf Kronblätter der Blüten sind meist zumeist weiß bis zart gelblich und besitzen eine dunkel purpurrot-violett-schwarze Basis. Heute ist sie fast weltweit in warmen Klimaten verbreitet.
  • Ostindische Hanfrose (Hibiscus cannabinus): Die auch Kenaf genannte Art des Hibiskus wird zur Fasernutzung angebaut. Der Beiname cannabinus (hanfartig) lässt sich auf die Ähnlichkeit der Blattform mit der des Hanfes zurückführen.
  • Kokio Keokeo (Hibiscus arnottianus): Diese Hibiskusart kommt nur auf Hawaii vor. Die Varietät Hibiscus arnottianus var. immaculatus mit komplett weißer Blüte ist vom Aussterben bedroht.

Verwendung:

Viele Sorten finden in den gemäßigten Breiten als Zimmerpflanzen Verwendung. Die Vermehrung von Hibiskuspflanzen erfolgt entweder mit Stecklingen oder Samen. Zur Stecklingsvermehrung schneidet man im Sommer einen etwa 10 cm langen Ast ab und steckt ihn in Erde. Innerhalb von zwei Monaten bilden sich Wurzeln.

Inhaltsstoffe:

Pflanzensäuren (Zitronensäure, Apfelsäure, Weinsäure), Hibiscussäure (Allohydroxyzitronensäurerelatcon), Pektin, Phytosterole, Schleimstoffe

Medizinische Verwendung:

  • Erkältung
  • Die im Hibiskus enthaltenen Antioxidantien haben einen positiven Einfluss auf die Cholesterinwerte und können damit Herz- und Kreislauferkrankungen vorbeugen.
  • Nicht während Schwangerschaft und Stillzeit verwenden.
Zurück zurück hoch vor Sanddorn (HippophaĆ« rhamnoides)
Hinweis:

Diese Seite stellt eine Basisinformation dar. Sie wird routinemäßig aktualisiert. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Angaben kann nicht übernommen werden. Inhalte dieser Seite stellen keinen Ersatz für eine medizinische Beratung und Behandlung durch einen Arzt dar. Bitte beachten Sie den ImpressumHinweis zu Gesundheitsthemen!

| Impressum | Disclaimer | | ©2011-2017 Kornelia Duwe | Design by Sascha Geng