Die Pflanzen der Welt von A bis Z

Bäume & Sträucher

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Orange Apfelsine
Ordnung:
Seifenbaumartige (Sapindales)
Familie:
Rautengewächse (Rutaceae)
Gattung:
Zitruspflanzen (Citrus)
Citrus sinensis Orangen

Orange (Citrus x aurantium)

(Syn. Citrus sinensis oder Citrus aurantium L. var. sinensis L. )

Die Orange wird auch Apfelsine genannt. Sie ist aus einer Kreuzung von Mandarine (Citrus reticulata) und Pampelmuse (Citrus maxima) entstanden. Der Name Apfelsine leitet sich aus Apfel-Sine, chinesischer Apfel, ab

Vorkommen & Herkunft:

Die Orange stammt aus China oder Südostasien und im 15. Jahrhundert kam eine süße Variante nach Europa, wo sie zunächst fast ausschließlich in Portugal angebaut wurde. Die Orange ist heute eine der weitverbreitetsten Früchte auf der Erde.

Die Merkmale der Pflanze:

Orangen sind mittelgroße, immergrüne Bäume, die 3 - 10 m hoch werden. Der hochwachsende Stamm ist überwiegend kahl. Die runde Krone weist eine regelmäßige Verzweigung auf. Die jungen Triebe sind kantig und mit dünnen, biegsamen, eher stumpfen Dornen besetzt.

Die Blätter sind grünlich gefärbt, haben eine elliptische Form und sind spitz zulaufend. Ihre Oberfläche ist lederartig und sie stehen spiralig an den Zweigen. In seiner Heimat blüht der Baum das ganze Jahr über. Die Blüten sind klein bis mittelgroß, stehen einzeln in den Blattachseln und besitzen einen feinen Duft. Aus ihnen entwickeln sich auch ohne Fremdbefruchtung Früchte.

Die Früchte sind je nach Sorte kernhaltig bis kernlos. Ihr Fruchtfleisch ist in 6-12 Segmente unterteilt und schmeckt süß-säuerlich, fruchtig und sehr aromatisch. Die Samen sind oval mit rauer Schale, im Innern sind sie weiß.

Anbau:

Der Orangenbaum benötigt einen warmen, sonnigen und windgeschützten Standort. Er wird, da er nicht winterhart ist, in Deutschland meist in Kübeln gehalten und muss im Haus oder Wintergarten frostfrei überwintern. Dabei muss unbedingt beachtet werden, dass der Ballen niemals austrocknet.

Braune Blattränder sind ein Zeichen für zu viel Dünger, Blattabwurf bedeutet Eisenmangel im Sommer oder Staunässe. Blüten- und Fruchtabwurf deuten auf Staunässe mit Wurzelfäulnis hin.

Der Orangenbaum muss nicht verschnitten werden, lediglich abgestorbene Triebe sollten entfernt werden.

Inhaltsstoffe:

Die Orange hat den zweithöchsten Gehalt an Vitamin C unter den Zitrusfrüchten. Sie ist reich an Mineralstoffen wie z. B. Kalium, Calcium und Phosphor. Deshalb ist sie für die gesunde Ernährung besonders wertvoll. Schon eine Orange deckt den Tagesbedarf eines Erwachsenen an Vitamin C.

100 g frische Orangen enthalten:

Energieträger Mineralstoffe Vitamine
47 kcal 1 mg Natrium 15 µg Vitamin A
197 kJoule 177 mg Kalium 0,1 mg Vitamin B1
0.8 Broteinheiten 14 mg Magnesium 0,1 mg Vitamin B6
9,2 Kohlenhydrate 42 mg Calcium 50 mg Vitamin C
1 g Protein 23 mg Phosphor 0,2 mg Vitamin E
0,2 g Fett 0.4 mg Eisen 7 µg Folsäure
0,1 g mehrf. unges. FS 0,1 mg Zink 0,1 mg Carotin

Verwendung:

Man unterscheidet im Wesentlichen zwischen Bitterorangen (Pomeranzen), Blond- und Blutorangen. Blondorangen haben, je nach Sorte, hellgelbes bis oranges, Blutorangen oranges bis tiefrotes Fruchtfleisch. Allen gleich ist der typisch köstliche Fruchtgeschmack und der hohe Saftanteil.

Das im Welthandel bedeutendste Orangenprodukt ist der Saft. Daneben dient Orange auch als Quelle von Duftstoffen.

Orangen werden meist frisch gegessen. Aber auch frisch gepresster Saft ist besonders erfrischend und gibt Energie für den ganzen Tag. Orangen sind auch eine beliebte Zutat zu Salaten und geben Fleisch- und Fischgerichten eine besondere Note.

Tipps:

  • Orangen kommen verzehrreif auf unsere Märkte und halten sich bei trockener, kühler und dunkler Lagerung oft mehrere Wochen.

Medizinische Anwendung:

  • Sie stärkt das Immunsystem und kurbelt den Stoffwechsel an.
  • Sportler schätzen Vitamin C als Aufbauvitamin. Außerdem sorgt Vitamin C für gesundes, straffes Bindegewebe und erhöht die Aufnahmefähigkeit von Eisen aus der Nahrung
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