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Pflanzengattung: Arnika (Arnica)

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Arnika (Arnica montana) Blüten der Arnika
Klasse: Bedecktsamer (Magnoliopsida)
Ordnung: Asternartige (Asterales)
Familie: Korbblütler (Asteraceae)
Gattung: Arnika (Arnica)
Arnika (Arnica montana) Arnika, Samen

Arnika (Arnica montana)

Die Arnika gehört zur Familie der Korbblütengewächse (Asteraceae) und steht unter Naturschutz. Sie wird auch Bergdotterblume, Bergwohlverleih, Fallkraut, Johannisblume, Kraftrose, Kraftwurz, Sankt-Luzianskraut, Stichwurzel, Schnupftabaksblume, Tabakblume, Verfangkraut, Wohlverleih oder Wundkraut genannt.

Pflanze:

Arnika ist eine ausdauernde, stark aromatisch riechende Staudenpflanze und wird etwa 20 bis 60 cm hoch. Die mehrjährige Pflanze hat bis zu 60 cm hohem Stängel und flaumige Behaarung. Die Blätter sind in einer Rosette angeordnet, die Blütenkörbchen sind hellgelb bis dottergelb. Die Blütezeit liegt zwischen Mai und August.

Die etwa 6 mm langen, schwarzen, 5 -10rippigen Früchte (Achänen) besitzen einen einreihigen Haarkranz. Die kurz behaarten Früchte sind grünlich bis schwarz gefärbt.

Vorkommen:

Die Arnika wächst in höheren Lagen (bis etwa 2.700 Meter) Europa bis nach Südskandinavien, sowie Mittelasien und Nordamerika. Die Pflanze bevorzugt saure und magere Wiesen und ist kalkmeidend. Man findet sie auf Wiesen, in Moorgebieten und lichten Nadelwäldern, sowie in Sandbodenbereichen. Sie gilt als Zeigerpflanze für saure Böden.

Inhaltsstoffe:

Zu den Inhaltsstoffen des leuchtend gelb blühenden Korbblütlers gehören u. a. ätherische Öle, Pflanzenfarbstoffe aus der Gruppe der Carotinoide und der Flavonoide sowie Gerb- und Bitterstoffe. Diese Kombination gibt der Pflanze ihre entzündungshemmenden und wundheilenden Eigenschaften.

Verwendung:

Die Arnika gehört neben Kamille, Schafgarbe und Tausendgüldenkraut zu den bekanntesten Heilpflanzen in Deutschland und wird auch heute noch sehr häufig eingesetzt. Sie ist seit Ende des Mittelalters als Arzneipflanze bei uns bekannt.

Medizinische Anwendung:

  • entzüdungshemmend, schmerzstillend, durchblutungsfördernd
  • unterstützt die Wundheilung
  • Gicht
  • Muskel und Gelenkrheuma
  • Quetschungen, Blutergüssen und Gewebeschwellungen
  • Entzüdliche Veränderungen im Mund-, Rachenraum

Frische Wunden sollten nicht mit Arnika, sondern besser mit Ringelblume oder Kamille behandelt werden.

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